{"id":109,"date":"2007-06-01T18:02:13","date_gmt":"2007-06-01T17:02:13","guid":{"rendered":"http:\/\/news.amc-arzbach.de\/?p=109"},"modified":"2007-06-01T18:02:13","modified_gmt":"2007-06-01T17:02:13","slug":"anstrengende-aber-sehr-schone-wochen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.amc-arzbach.de\/?p=109","title":{"rendered":"Anstrengende aber sehr sch\u00f6ne Wochen"},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\" style=\"margin-bottom: 0cm\"><strong>Bericht von Michael K\u00f6lbach zur Rallye Jordanien und Rallye Sardegna<\/strong>\n<\/p>\n<p align=\"justify\" style=\"margin-bottom: 0cm\"><font size=\"2\"><\/font><font face=\"Arial, sans-serif\">Nach einer Rallyepause von sieben Wochen ging es im Mai f\u00fcr mich sehr hektisch zu.<br \/>\nIn der zweiten Maiwoche stand der 3. Lauf der Middle East Meisterschaft in Jordanien mit Andreas Wimmer an. Da die Rallye Jordanien als Anw\u00e4rter auf einen WM-Lauf im Jahr 2008 steht, war ich besonders gespannt auf die Veranstaltung.<br \/>\nDoch bevor das Training am Dienstag startete, nutzte ich die Gelegenheit, mir zwei Tage lang einige alten, beeindruckenden r\u00f6mischen St\u00e4dte anzuschauen.<br \/>\nBeim Training war ich sehr \u00fcberrascht, denn die Strecken hatten es in sich. Die ganzen Pr\u00fcfungen lagen in der Umgebung vom Toten Meer, was ja bekanntlich der tiefste Punkt der Erde ist &#8211; 390 Meter unter dem Meeresspiegel. Trotzdem ist das Gebiet recht bergig. So liegt die Hauptstadt Amman z. B. auf rund 1000 Meter \u00fcber Null und sie ist nur 55 km vom Toten Meer entfernt. Auch die Temperaturen waren f\u00fcr uns Europ\u00e4er ziemlich ungewohnt, denn wir hatten an den ersten Tagen bis zu 46 Grad und das war doch \u0084recht warm\u0093. Zu unserem Gl\u00fcck war aber der Himmel w\u00e4hrend der Rallye bew\u00f6lkt und wir hatten sogar zweimal kurze Regenschauer, was f\u00fcr die Einheimischen au\u00dfergew\u00f6hnlich war.<br \/>\nNach dem Showstart am Donnerstag in Amman ging es am Freitag vom Toten Meer aus auf zehn anspruchsvolle Sonderpr\u00fcfungen. Die l\u00e4ngste WP war zwar nur 20 km, aber das reichte vollkommen aus. Dieses Mal war uns das Gl\u00fcck hold. Denn nach einem anstrengenden und langen Tag lagen wir auf Platz 13 und unser Subaru lief nach einigen Verbesserungen wie ein Uhrwerk, was uns schon mal zuversichtlich auf den zweiten Tag blicken lies.<br \/>\nNach kurzer Erholung f\u00fcr Mensch und Material ging es am Samstag auf weitere acht  Wertungspr\u00fcfungen. Unsere Devise lautete: Ankommen, lernen und dadurch Punkte sammeln. Bis kurz vor Schluss sah es allerdings nicht so aus, doch auf den letzten beiden Pr\u00fcfungen drehte sich das Blatt zu unseren Gunsten, denn es fielen zwei lokale Fahrer aus und wir erbten den 10. Gesamtplatz und den 8. Platz in der Middle East Meisterschaft.<br \/>\nEin besonderes Highlight f\u00fcr mich pers\u00f6nlich war ein Gespr\u00e4ch mit dem Prinz von Jordanien. Er w\u00fcnschte uns alles Gute und hofft, uns n\u00e4chstes Jahr beim WM-Lauf in Jordanien wieder zu sehen.<\/font>\n<\/p>\n<p align=\"justify\" style=\"margin-bottom: 0cm\"><font size=\"2\"><\/font><font face=\"Arial, sans-serif\">Nach kurzem Stopp zu Hause, ging es am Sonntagnachmittag wieder zum Flughafen. Die n\u00e4chste Rallye in Sardinien und Aaron Burkart wartete schon.<br \/>\nNachdem das Team einige Verbesserungen am Auto vornehmen konnte, welche bei ausgiebigen Tests herausgefunden wurden, war unsere Freude auf die Herausforderung in Sardinien recht gro\u00df. Denn nicht nur die Wertungspr\u00fcfungen sind hier sehr anspruchsvoll, es waren auch alle Konkurrenten der JRC am Start.<br \/>\nNach guter Shakedown-Zeit am Donnerstag ging es am Freitag dann richtig rund. Am Ende des ersten Tages lagen auf dem 6. Rang in der JRC und an den Zeiten konnte man sehen, dass der Abstand zur Konkurrenz nicht mehr so gro\u00df war wie im letzten Jahr.<br \/>\nAm Samstag hatten wir zu Beginn mit Untersteuern zu k\u00e4mpfen, was aber eher am sandigen Untergrund lag, als am Auto, denn unser C2 Super 1600 lief alle drei Tage ohne Probleme. Im Etappenziel in Olbia lagen wir 1 Sekunde hinter dem Viertplatzierden und 1,3 Sekunden vor dem Sechsplatzierden.<br \/>\nAllein diese Tatsache versprach Spannung f\u00fcr den Sonntag. Es waren zwar nur sechs kurze Pr\u00fcfungen, aber diese waren nicht zu untersch\u00e4tzen. So galt dann die Devise: Volle Attacke. Doch auf der ersten WP war das gar nicht so einfach, da durch die absolute Windstille noch der Staub vom vorausfahrendem in manchen Ecken stand. Aber wir kamen ohne Probleme durch und waren direkt 20 Sekunden schneller, als unser Verfolger. Auf der n\u00e4chsten Pr\u00fcfung konnte wir unseren Vorsprung noch mehr ausbauen und diesen konnten wir auch bis ins Ziel halten. Am Ende der Rallye lagen wir sogar auf dem 4. Platz in der JRC, was nat\u00fcrlich alle riesig erfreute.<br \/>\nUnser n\u00e4chster WM-Einsatz ist zwar erst Anfang August in Finnland, doch bis dahin stehen noch einige Test-Rallyes auf dem Programm. Mehr dazu im n\u00e4chsten Bericht.<br \/>\nF\u00fcr mich geht es Anfang Juni nach Syrien zum n\u00e4chsten Lauf zur Middle East Meisterschaft.<\/font>\n<\/p>\n<p align=\"justify\" style=\"margin-bottom: 0cm\"><img decoding=\"async\" alt=\"steesi_jordanien400x.jpg\" id=\"image108\" src=\"https:\/\/news.amc-arzbach.de\/wp-content\/uploads\/2007\/06\/steesi_jordanien400x.jpg\" \/><\/p>\n<p align=\"justify\" style=\"margin-bottom: 0cm\"><a href=\"http:\/\/www.amc-arzbach.de\">zur\u00fcck zur website<\/a><\/p>\n<p><strong \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bericht von Michael K\u00f6lbach zur Rallye Jordanien und Rallye Sardegna Nach einer Rallyepause von sieben Wochen ging es im Mai f\u00fcr mich sehr hektisch zu. In der zweiten Maiwoche stand der 3. Lauf der Middle East Meisterschaft in Jordanien mit Andreas Wimmer an. 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